Gönn dir eine Pause ❤️

Wir hetzen durch unser Leben und nehmen kaum noch wirklich wahr, was um uns herum und in uns geschieht. Wir ignorieren leichte Verspannungen, bis unsere Muskeln verhärtet sind. Wir schlucken Medikamente, damit wir weiter funktionieren können: Herzbeschwerden, Schlafstörungen, Tinnitus, Reizdarm, Schwindel, Essstörungen und Schmerzen durch seelische Belastungen sind weit verbreitet.

Körperliche Beschwerden sind häufig der Hilferuf einer verzweifelten Seele. Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen und die o.g. Schnelllebigkeit kommt noch erschwerend hinzu. Die Seele kommt einfach nicht mehr hinterher.

Nicht zu vergessen: Covid-19 belastet die Psyche. Die Pandemie stellt uns alle in vielerlei Hinsicht vor große Herausforderungen. Unsere Lebenssituation hat sich komplett verändert. Was vor Corona noch selbstverständlich war, ist heute nicht mehr möglich. Viele leiden unter Einsamkeit, Traurigkeit, Ärger, Frust, Sorge und Unsicherheit. Depressionen nehmen zu. Darüber hinaus hinterlassen die Bilder der Hochwasserkatastrophe im eigenen Land tiefe Spuren in der Psyche.

Wir brauchen Pausen, in denen wir innehalten, durchatmen und regenerieren können. Damit wir wieder festen Boden unter den Füßen gewinnen und Orientierung finden. Endlich wieder Gelassenheit erleben und Leichtigkeit spüren. Kraft tanken und Zuversicht gewinnen. Neue Wege entdecken und gestärkt in den Alltag zurückkehren.

Gönn dir eine Pause ❤️

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Karte 12

„Wolken ziehen auf. Unsere Welt steht auf dem Kopf. Corona in allen Köpfen.
Ein Weltschmerz ist zu spüren. Ich habe Sehnsucht nach Frieden. Geborgenheit. Glück.
Aber dann fällt mir gleich darauf ein: Ich habe alles, was ich brauche in mir und um mich herum.

Ich lerne es noch mehr zu schätzen.

Der Wunsch von mir an alle, an dich, dass du und viele andere es spüren können. Den Schmerz. Das Glück. Geborgenheit und noch viel mehr. Einen gesegneten Tag wünsche ich euch 💛

Liebe Anke Kuhn, herzlichen Dank für deine schönen Zeilen ❤️

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Ich suche nicht – ich finde

Ich suche nicht – ich finde (Pablo Picasso): „Suchen, das ist das Ausgehen von alten Beständen und ein Findenwollen von bereits Bekanntem im Neuen. Finden, das ist das völlig Neue auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt. Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer.

Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die im Ungeborgenen sich geborgen wissen, die in die Ungewissheit, in die Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen, die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht – menschlich beschränkt und eingeengt – das Ziel bestimmen.

Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis, für jedes neue Erleben im Außen und Innen: Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.“

Im Moment weiß niemand, wohin uns die Corona-Krise führt. Irgendwann sehen wir wieder klarer und können die Erkenntnisse in einen größeren Zusammenhang einordnen. Lassen die Ängste und Sorgen hinter uns. Finden zu unserer Lebendigkeit zurück. Hören auf unser Inneres, akzeptieren was wir wahrnehmen. Halten nicht am Bekannten fest, sondern sind offen für das Neue ❤️

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Auch wenn wir körperlich Abstand halten müssen, so können wir uns menschlich wieder näher kommen. Durch Solidarität, Zusammenhalt und Unterstützung. Schaut euch die Bilder aus Italien an: Menschen treten auf den Balkon, singen und musizieren gemeinsam. Sie sind räumlich getrennt und wachsen doch zusammen ❤️

Krisen sind immer als Chance für neue Denkanstöße, für Veränderungen und Verbesserungen. Wir lernen unser Leben mehr zu schätzen und erkennen, dass das bisher Gewohnte nicht selbstverständlich ist. Welches Geschenk eine freiheitliche Gesellschaft ist. Spüren, wie wertvoll das ansonsten Alltägliche und das menschliche Miteinander ist.

Jede Krise bietet auch die Chance auf einen Neubeginn. Nutzen wir diese!

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Coronavirus

Was uns ängstigt hängt auch davon ab, wie andere Menschen darauf reagieren. Die Angst vor dem Coronavirus ist groß: Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken sind ausverkauft. Trotzdem muss man nicht in Panik geraten, wenn man keine mehr ergattert hat.

„Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.“ Quelle: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Immer wenn eine neue Gefahr auftaucht, entstehen für einen gewissen Zeitraum Ängste. Aber wir Menschen gewöhnen uns an neue Situationen.

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Der Schönheit begegnen

„Die Tatsache, dass du Augen hast, bedeutet nicht, dass du sehen kannst. Ich sah Menschen an einem prachtvoll blühenden Baum vorbeilaufen, ohne seine Pracht eines Blickes zu würdigen.

Die Kunst des Sehens besteht darin, ein feines Gespür für alles zu haben, was schön und bewundernswert ist. Denn jeder Anblick des Wunderbaren beseligt und erhebt, tröstet und inspiriert, steigert den Wert des eigenen Lebens, das umso kostbarer ist, je öfter es der Schönheit begegnet.“
Hans Kruppa

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Stille

Wir sind ständig von Reizen umgeben: überall dröhnt, piept, klingelt oder klappert es. Stille ist selten geworden. Wenn wir uns an einen ruhigen Ort zurückziehen und der Stille lauschen, spüren wir rasch, wie gut sie uns tut. In der Natur gelingt das besonders gut 💚😊

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Liebe

Die Liebe ist wie eine zarte Pflanze, die gehegt und gepflegt werden möchte. Durch Respekt, Rücksicht, gegenseitigem Interesse und Anteilnahme am Leben des anderen. Mit kleinen Aufmerksamkeiten kann man sich beim Partner oder der Partnerin für die gemeinsame Zeit, in der man Höhen und Tiefen miteinander erlebt hat, bedanken. Allerdings nicht nur am Valentinstag, sondern immer mal wieder. Kleine Zeichen der Zuneigung erhalten die Liebe ❤️

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Carpe diem

Unser Leben plätschert so vor sich hin und alles ist irgendwie selbstverständlich. Viele Menschen schätzen erst durch schmerzhafte Entbehrungen oder gar Verluste das zuvor Selbstverständliche.

Vor fast genau 13 Jahren lag ich nach einem schweren Unfall mit Schädel-Hirn-Trauma und Gehirnblutungen im Krankenhaus. Den Unfallhergang kenne ich nur aus Erzählungen: Im Affekt sei ich auf die Schleppleine unserer großen Hündin gesprungen, um diese auszubremsen. Die Folge war, dass ich wie ein Baum umgefallen und mit dem Hinterkopf ungebremst auf den Asphalt geknallt bin. Zack! Das hätte mein Ende sein können, aber das Schicksal meinte es gut mit mir 🍀 Es dauerte eine Weile, bis ich wieder ganz fit war.

Seither feiere ich am Unfalltag meinen zweiten Geburtstag. Für mich ist nichts mehr selbstverständlich und ich bin sehr dankbar für mein Dasein. Ich kann in der Natur laufen, all die schönen Dinge sehen, das Zwitschern der Vögel hören, den Duft von Harz riechen, leckere Beeren schmecken und vieles mehr. Das alles ist nicht selbstverständlich.

Die Bewusstheit, dass unser Leben endlich ist, macht jeden Tag unschätzbar wertvoll ❤️

Was ist dir besonders wichtig? Wie wäre es, wenn du es verlieren würdest? Der Verlust von Dingen kann aus emotionalen oder finanziellen Gründen weh tun. Aber was ist er im Vergleich zu menschlichen Verlusten?! Einen Menschen kann man nicht ersetzen. Wissen die Menschen in deinem Umfeld, wie sehr du sie schätzt? Wann hast du es ihnen zuletzt gesagt?

Carpe diem! 😊

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Stürme des Lebens

Der Orkan „Sabine“ erinnert mich gerade an die stürmischen Zeiten, die wir alle immer wieder durchleben. Manchmal gibt es Anzeichen, die wir tatsächlich nicht sehen. Gelegentlich verschließen wir unsere Augen aber auch bewusst. Stecken wir dann mitten im Sturm fest, kann er unser komplettes Leben durcheinander wirbeln. Gefühle wie Angst, Trauer, Enttäuschung, Wut oder was auch immer machen sich breit. Wichtig ist, nicht in diesen stecken zu bleiben. Nicht kauernd in einer Ecke zu verharren, sondern die Augen wieder zu öffnen. Hinschauen, sich neu orientieren und weitergehen erfordert manchmal etwas Mut.

So unangenehm die Stürme des Lebens auch sind, sie haben häufig etwas Gutes. Sie reißen uns aus der Gleichgültigkeit, wecken unsere Kraftreserven und fördern die persönliche Entwicklung.

„Schwierige Zeiten lassen uns Entschlossenheit und innere Stärke entwickeln.“ Dalai Lama